Home // Trends der Zukunft
Die LCAMP-Trendbeobachtungsstelle stellt aktuelle und nutzerfreundlich aufbereitete Informationen zu bestehenden Kompetenzen, neuen Trends, Qualifikationslücken und Prognosen im Bereich der fortschrittlichen Fertigung bereit.
EfVET welcomes all its members and non-member organisations invitations to consider EfVET’s participation in project proposals related to […]
EfVET has joined Medaarch for implementing DigiCraft5.0 – Bridging Artisanship and Industry 5.0, an Erasmus+ Small-Scale Partnership in […]
Das Paradigma Industrie 5.0 gewinnt in Europa zunehmend an Bedeutung. Es steht für eine menschenzentrierte, resiliente und nachhaltige Industrie.
Transformationen werden dabei nicht ausschließlich durch Technologie vorangetrieben, sondern verbinden technologische Innovation mit einer konsequent menschenzentrierten Perspektive.
Die Investitionen der Europäischen Union in Forschung und Innovation unterstreichen die Notwendigkeit, digitale Kompetenzen bei Lernenden und Beschäftigten zu stärken und neue Technologien einzuführen, um sich an die Veränderungen im Zuge von Industrie 4.0 anzupassen.
Der Einsatz von Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Industrie ermöglicht es, komplexes, multivariates Wissen über Maschinen- und Prozesszustände systematisch zu erfassen und nutzbar zu machen.
Diese Werkzeuge unterstützen die Arbeit der Bedienenden und erhöhen zugleich den Wert ihrer Tätigkeit als Fachkräfte. Die umfangreiche Datenerzeugung durch das Internet der Dinge (IoT) gibt dem Einsatz von KI in der Industrie zusätzlich einen starken Impuls.
Kollaborative Roboter, sogenannte Cobots, und autonome mobile Roboter (AMR) haben die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen bereits verändert. Der Einsatz cyber-physischer Systeme (CPS) hebt diese Zusammenarbeit jedoch auf eine neue Ebene.
Eine stärkere Interaktion zwischen Beschäftigten und ihrer technischen Umgebung kann die Sicherheit erhöhen, indem Risiken reduziert und Unfälle besser verhindert werden.
Durch die Integration ergonomischer Grundsätze und digitaler Technologien in die berufliche Bildung lernen Schülerinnen und Schüler, sich in einer schnell verändernden Fertigungslandschaft erfolgreich zurechtzufinden.
Dazu gehören Schulungen zu Ergonomie, Human Factors und digitalen Technologien sowie erste praktische Erfahrungen mit digitalen Arbeitsplätzen und entsprechender Ausstattung.
Der Bereich der fortschrittlichen Fertigung steht vor einem grünen Wandel. Dazu gehören Themen wie Energieeffizienz, Klimaneutralität und ökologische Nachhaltigkeit.
Grüne Kompetenzen und Konzepte der Kreislaufwirtschaft müssen daher in alle Weiterbildungs- und Ausbildungsprogramme integriert werden. Dafür ist es notwendig, diese grünen Kompetenzen klar zu definieren.
Learning Analytics bietet die Möglichkeit, potenzielle Kompetenzlücken in einer Organisation zu erkennen und darauf aufbauend gezielte Schulungsprogramme zu entwickeln.
Darüber hinaus liefern Learning Analytics wertvolle Daten, mit denen Unternehmen die Wirksamkeit ihrer Schulungsprogramme bewerten und bei Bedarf notwendige Anpassungen vornehmen können.
In Zentren der beruflichen Bildung wird Learning Analytics bisher jedoch nur selten eingesetzt.
Die Ressourceneffizienz von Umformprozessen, insbesondere im Hinblick auf Materialeinsparung und Abfallreduzierung, macht sie zu einer attraktiven Alternative für die Herstellung komplexer Bauteile.
Darüber hinaus erweitert die Digitalisierung die Möglichkeiten dieser Verfahren, indem sie Qualität und Effizienz weiter verbessert.
Die additive Fertigung von Metallbauteilen, insbesondere das Selektive Lasersintern (SLS), ist eine wachsende und sich stetig weiterentwickelnde Technologie. Sie erfordert spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten, sowohl für die Konstruktion geeigneter Bauteile als auch für die Bedienung der entsprechenden Anlagen.
Der Übergang zu automatisierten Fertigungsprozessen wie SLS macht es notwendig, bestehende Mitarbeitende gezielt weiterzubilden, damit sie langfristig beschäftigungsfähig bleiben.
Da die Erstellung prädiktiver Modelle in vielen Fällen weitgehend automatisiert werden kann, fällt es Unternehmen leichter, vorausschauende Instandhaltung einzuführen und gezielt zu nutzen.
Bei Lernenden und Beschäftigten ist eine Kultur des lebenslangen Lernens bisher noch nicht ausreichend verankert. Deshalb sollten Berufsbildungszentren und Unternehmen gezielte Maßnahmen entwickeln, um lebenslanges Lernen nachhaltig zu fördern.
Die globale Einführung von 5G-Technologie kann den Bedarf an verteiltem Edge Computing reduzieren. Dadurch lassen sich Kosten für Data Mining und Datenmanagement auf Cloud-Servern senken.
Zugleich ermöglicht 5G eine bessere Kommunikation und unterstützt Unternehmen dabei, ihre digitale Transformation weiter voranzubringen.
Aufgrund der zunehmenden digitalen Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungsketten gewinnt Cybersicherheit für kleine und mittlere Unternehmen strategisch an Bedeutung.
3D-Scannen ist ein zentrales Element des Reverse Engineering und erfordert spezielle Ausrüstung und Software. Diese müssen für Zentren der beruflichen Bildung erschwinglicher werden, damit sie 3D-Scan-Trainingsprogramme in ihre Kurse integrieren können.
Dafür ist eine engere Zusammenarbeit zwischen Ausbildenden und Industrie erforderlich, um solche wichtigen Bildungsprozesse langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.
Kollaborative immersive virtuelle Umgebungen sind sichere und nützliche Werkzeuge für die Schulung komplexer oder risikobehafteter Prozesse. Zugleich unterstützen sie die Entwicklung praxisnaher digitaler Zwillinge im Bereich der fortschrittlichen Fertigung.
Darüber hinaus vereinfachen neue Lösungen die Erstellung von Unterrichtsmaterialien und geben Lehrkräften sowie Ausbildenden eine zentrale Rolle bei der Gestaltung digitaler Lernangebote.
Die Digital-Twin-Technologie ist ein aufstrebendes und wertvolles Werkzeug für die berufliche Bildung. Sie ermöglicht es, digitale Abbilder physischer Anlagen und Prozesse zu erstellen, die in Echtzeit überwacht und analysiert werden können.
Showing 31 report(s)